Aktuelles

avinera und erneuerbare Energien

Die Rechtmäßigkeit der EEG-Umlage wird von Unternehmen angezweifelt

Kritiker bemängeln, dass der Einsatz der Erneuerbaren Energie (EE) mit 30 Milliarden jährlich unterstützt wird. Dem gegenüber steht, dass, wie die EU belegte, der Einsatz von Kohle, Gas und Atomstrom bisher mit jährlich rundgerechnet 100 Milliarden Euro, bezuschusst wurde.

Schlaue Netze alleine genügen nicht

Eine Antwort auf die Frage: „Wie kann eine Energie und Verkehrswende gelingen“, liefern das Buch: „Schlaue Netze – wie die Energie-und Verkehrswende gelingt“, von Weert Canzler und Andreas Knie. Es zeigt auf, wie weitgreifend eine Wende der Infrastruktur erfolgen muss, damit die Erzeugung und der Einsatz der Erneuerbare Energie (EE) Sinn macht. Die Autoren Canzler und Knie kommen in ihrem Buch zu dem Schluss: Eine Energiewende ist nur mit einer Infrastrukturwende des Verkehs sinnvoll. Einen Teil ihrer Gedanken teilen Weert Canzler und Andreas Knie ihren Lesern im Buch mit. Sie sind zum Beispiel der Überzeugung, dass Braun-oder Steinkohlekraftwerke nicht so ohne weiteres durch Windparks oder Solaranlagen zu ersetzen sind. Sie führen die Blockade der einzelnen Projekte auf das bestehende Konstruktionsprinzip der Energiewirtschaft zurück.

Die EEG-Umlage – Entwicklung 2014 und Prognosen bis 2018

Im Zeichen der Energiewende kommt die EEG-Umlage und ihre eventuelle Erhöhung, immer mehr ins Gespräch. Sie wird für die allgemeine Erhöhung der Strompreise verantwortlich gemacht. Um die Kosten in ihren Betrieben zu senken, lassen sich viele Unternehmen von der Umlage befreien.
Als EEG-Umlage werden die Kosten bezeichnet die durch die Förderung der Stromerzeugung aus EE entstehen. Diese Kosten werden auf alle Verbraucher verteilt/umgelegt. Die Kosten setzten sich aus den tatsächlich zu erwartenden Kosten, einer Kostenübernahme aus dem Vorjahr und einer Rücklage zusammen.
In jedem Jahr, am 15.Oktober werden die EEG-Umlagen für das nächste Jahr neu berechnet. Weil die Berechnung eine aussagekräftige Aussage über die Entwicklung der EE ist, wird sie in jedem Jahr mit Spannung erwartet.

Flexible Module aus organischen Solarzellen passen sich der Umgebung besser an

Solarenergie wird zum Beispiel zur Erzeugung von Heizungswärme, dem Antrieb von Motoren und Haushaltsgeräten und für die Beleuchtung und Weihnachtsbaumbeleuchtung eingesetzt. Die Energie kann, zu einer späteren Nutzung, auch in Akkus gespeichert werden. Wenn Sonnenenergie von Verbrauchern mit einer 230 Volt Wechselspannung genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist wird, ist zusätzlich ein Wechselrichter nötig.

Die gebräuchlichsten Solarmodule bestehen aus Silizium. Es gibt drei unterschiedliche Siliziumsolarzellen. Solche mit monokristallinem, polykristallinem und amorphem Silizium. Das Erstere hat den höchsten Wirkungsgrad. Es nimmt die Energie der Sonne auf und wandelt sie, unter Zufuhr von Licht oder Wärme, durch positiv und negativ geladene Träger, in Gleichstrom um.

Die einzigen Nachteile der Module sind ihre Größe und das Gewicht. Dadurch wurde bisher, durch die hohen Produktionskosten der Preis in die Höhe getrieben. Die Größe und das Gewicht verhinderten ebenfalls den Einbau von Solarzellen in Kleingeräte oder Projekten an Wänden, auf Rollos oder an der Kleidung.

Allianz, Meag und Google setzen auf Erneuerbare Energie

Während die Bundesregierung, hinsichtlich einer Aktualisierung der EEG noch im energiepolitischen Dämmerzustand weilt, reagiert die Versicherungswirtschaft schon auf die Energiewende.

Eine Vorreiterrolle im Bezug auf Investitionen in Erneuerbare Energie, nimmt der größte Versicherungskonzern in Europa, die Allianz, ein. Sie finanziert den Bau der schwedisch/finnischen Windanlage “Maevaara”, die im schwedischen Pajala, in der Nähe zur finnischen Grenze, in den Jahren 2013/14 konstruiert wird. Diese soll 2015 den ersten Strom liefern.
Der Windpark steht etwa 100 Kilometer nördlich des Polarkreises, wird eine Leistung von 72 Megawatt erbringen und voraussichtlich zehn Jahre lang das finnische Datenzentrum des amerikanischen Internetkonzerns Google, mit Energie versorgen. Die technische Betreuung während dieser Zeit wird das Unternehmen O2 übernehmen. Erste Reaktionen auf die Energiewende: Die Investitionen der Allianz in Erneuerbare Energie steigt.

Mit Kleinwindanlagen unabhängig vom Strom

Windräder sind seit zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil im alternativen Energiemix, zu dem auch Solarenergie und Biogasanlagen gehören. Nur wenig bekannt sind Kleinwindanlagen, die als Insellösungen geeignet sind. Von der Umweltbank in Nürnberg wurden Betreiber, Hersteller und Experten der Windbranche zu ihrer Meinung befragt. Für Viele Verbraucher ist die Beantwortung der Frage interessant: “Was leisten Kleinwindanlagen und wie hoch sind ihre Kosten?”

Die Rolle des Bundes und der Kommunen bei der Energiewende

Im September 2013 endete in Kassel der fünfte Kongress, der unter dem Motto: „100%-Erneuerbare-Energie-Regionen“ stand. Insgesamt diskutierten etwa 700 Teilnehmer aus Deutschland, Europa, aber auch aus den USA, zum Thema Energiewende. Das Ziel einer solchen weitgreifenden Umgestaltung soll die Verwendung von 100 Prozent Erneuerbarer Energie für den öffentlichen, regionalen Raum, sein. Es gibt unterschiedliche Meinungen zur Unterstützung der Energiewende in Deutschland. Das Resümee des Kassler Energiekongress: Der Weg zur 100prozentigen Erneuerbaren Energie ist dezentral.

Warum Biosprit in Deutschland erst einmal zum Flopp wurde

Rückblick: Nach den Osterfeiertagen 2011 kam es zu Engpässen beim Tanken. Der Grund: Viele Autofahrer in Deutschland boykottierten den Biotreibstoff E10 und Superbenzin waren an zahlreichen Tankstellen schnell ausverkauft. Die Debatte um die Einführung des Biokraftstoffes E10 war vom April 2011 bis zum Dezember, emotionsgeladen. Der Biowissenschaftler Professor Eckhard Boles, von der Goethe Universität Frankfurt, bezeichnete die Diskussion sogar als irrational. Er gab die Schuld an den Fehlern bei der Einführung von E10 der Automobilindustrie und der Politik. Die Weitergabe der Informationen zum Biokraftstoff und Erklärungen, warum seine Verwendung günstig für das Ökosystem und die Verbraucher ist, waren demnach lückenhaft und unsensibel. Auch die sensationshaschende Panikmache in den deutschen Medien wird damals wie heute von Eckhard Boles angeprangert. Professor Boles nennt Gründe für Super E10:

Steht die Zukunft der regional angebauten Biokraftstoffe auf dem Spiel?

Zur Enttäuschung des Bauernverbandes beschloss das Europäische Parlament (EP) am 11.September 2013 eine Deckelung der Biokraftstoffe aus Ackerkulturen, um sechs Prozent. Dem Beschluss war eine kontroverse Diskussion um die Notwendigkeit und um die Höhe einer Begrenzung der Biokraftstoffe der “ersten Generation” vorausgegangen. Zu diesen Erzeugnissen zählt der Treibstoff, der aus Raps, Getreide und Zuckerrüben gewonnen wird.
Die EU_Kommission schlug fünf Prozent, der Industrieausschuss sechseinhalb Prozent vor. Mit den beschlossenen sechs Prozent traf man sich in der Mitte. Was sagen die Kritiker zum Verhandlungsergebnis? Wie sind die die Ansichten unterschiedlicher Verbände und Organisationen?

Neue Anlagen belasten EEG-Umlage minimal

Auch der Bundesverband Erneuerbare Energie (EE) ist für eine Änderung der Marktregeln beim Verkauf von Strom aus EE. Der Bundesverband Erneuerbare Energien nennt sinkende Börsenpreise und Direktvermarktung von grünem Strom, als wesentliche Faktoren für den starken Anstieg der EEG-Umlage. Die Marktregeln müssten geändert werden. Im weiteren Text die Begründung, aus Sicht des Bundesverbandes, warum die EEG-Umlage, 2014 steigt.