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avinera und erneuerbare Energien

Frustrierte Sparer in Deutschland erkennen – andere Europäer haben mehr Vermögen

Mühsam wird Kindern jahrelang von Eltern und Großeltern vermittelt, dass nur derjenige in Notzeiten etwas hat, der rechtzeitig vorsorgt. Es werden Sparschweinchen gefüttert sorgsam gehütet und ihr Inhalt, später, auf ein Sparkonto eingezahlt. Deutsche sind gute Sparer, denn fast fünf Billionen Euro haben sie, brutto gerechnet, an Geldvermögen zusammen getragen. Im internationalen Vergleich, so schlussfolgern Verbraucher und Experten, müssten Deutsche, überdurchschnittlich viel Vermögen besitzen. Zum Erstaunen von Laien und Experten zeigt eine Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) ein gegenteiliges Ergebnis. Demnach besitzen private Haushalte in Deutschland, nach einer Umfrage in 62.000 Haushalten, weniger Vermögen als Privatpersonen in fast allen anderen Ländern Europas. Woran liegt das?

Ist die Wirtschaft weltweit durch Erdöl in Gefahr?

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank die Quote der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland, im Unterschied zu 2012, um 7,4 Prozent. Damit gingen 2 212 Unternehmen in die Insolvenz. Wirtschaftsexperten geben den hohen Energiekosten eine Mitschuld an den Betriebsschließungen. Der Grund: Bisher sind viele Unternehmen in ihrer Produktion vom Erdöl abhängig. Aus diesem Rohmaterial wird zum Beispiel Treibstoff für Fahrzeuge und Motoren hergestellt. Es dient auch als Heizmaterial und als Grundstoff für Plastikartikel.
Wissenschaftler der Humboldt-Universität, Berlin, erstellten, gemeinsam mit internationalen Kollegen, eine Studie. Diese belegt, inwieweit sich die Förderung von Erdöl und dessen „Peak Oil“ sich auf das jeweilige Wirtschaftssystem nieder schlägt.

Die Kosten für Biogasanlagen mit Restmüll senken?

Biogasanlagen werden mit Bioabfällen von Privathaushalten, mit Grünschnitt aus Gärten und Parkanlagen, mit Abfall aus der Landwirtschaft, von Gärtnereien, Mostereien und von Weingütern, gefüttert. In den vergangenen Jahren haben sich Landwirte zusätzlich auf den Anbau von Energiepflanzen, für Biogasanlagen, spezialisiert.

Wie das Magazin topagraronline bekannt gibt, will die zukünftige Bundesregierung, zur Bestückung von Biogasanlagen, vorrangig Rest- und Abfallstoffe einsetzten. Bringt diese Nutzung wirklich die erwartete Kostensenkung? Welche Vor- und Nachteile hat eine Bestückung von Biogasanlagen mit Restmüll?

Der Ausbau der Erneuerbaren Energie in Deutschland

Nach wochenlangen Verhandlungen wurde am 27.November 2013 der Koalitionsvertrag von SPD , CDU und CSU präsentiert. Er zeigt auch Veränderungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energie (EE) auf. Die Umweltorganisation BUND kritisiert den Koalitionsvertrag bezüglich des Klima- und Umweltschutzes. Er sei voller Leerstellen. Die Parteien CDU/CSU und SPD „steigen bei der Energiewende auf die Bremse“.
Wie stellt sich die neue Bundesregierung den Ausbau der Energiewende vor? Was entgegnen Naturschützer?

Ist Erneuerbarer Energie teurer als Gas, Öl und Kohle?

Wind und Sonne sorgen in der Zukunft, wahrscheinlich, mit der Ergänzung von Biogas, Wasserkraft und Geothermie, für die grundsätzliche Versorgung mit Energie in Deutschland. Es sind etwa 40 Megawatt Strom, die Industrieanlagen und Privathaushalte insgesamt, jährlich verbrauchen.
Momentan sind noch Kohlekraftwerke und Atommeiler am Netz. Sie sorgen, so suggerieren ihre Betreiber, für eine stabilen Lieferung von Strom. Viele kritische Verbraucher fragen sich: „Was kostet die Umwandlung von Energie aus Sonne, Wind und Biomasse in Strom?“ und „Wie sind die Vergleichskosten von fossilen Brennstoffen wie Gas, Erdöl oder Kohle?

Sicherer Stromnetzbetrieb mit 100 Prozent Erneuerbarer Energie möglich

Im Projekt Kombikraftwerk 2 wurden nach dreijähriger Forschung, im Oktober 2013, die neuen Ergebnisse anschaulich live demonstriert. Schon mit dem ersten Projekt wurde aufgezeigt, dass ein intelligentes Energiesystem zukünftig die Verbraucher in Deutschland zu 100 Prozent mit Erneuerbarer Energie (EE) versorgen kann. Dabei bleibt, wie festgestellt wurde, das Stromnetz stabil.

Energie schlummert auch unter den Städten

Eine Großstadt verbraucht täglich viel Energie. Es wird Strom in den Gebäuden von Unternehmen, zum Beispiel für Geräte in den Büros und Antriebsmotoren in den Werkstätten, Außenbeleuchtung und Lichtwerbung, gebraucht. Dazu kommt die Energie für die Heizung im Winter und für eine Kühlung, durch Klimaanlagen, im Sommer. In Privathaushalten sind es Elektroherde, Waschmaschinen, Fernsehgeräte und Computer, die besonders viel Strom verschlingen. Auf der Straße sind es die Straßenbeleuchtung und die Ampelanlagen und Fahrzeuge, die ständig nicht wenig Strom verlangen. Experten, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), erforschten das Volumen der Energiereserven unter der Stadt. Sie ermittelten, dass der erforderliche Strombedarf durch unterirdische Wärmevorkommen gedeckt werden könnte.

Geothermie als Grundversorger – gemeinsam mit Sonne und Wind ?

In Deutschland verbrauchen Industrieanlagen und Privathaushalte für Waschmaschinen, Elektroherde und Heizungen, so informiert das Statistische Bundesamt, etwa 40 Gigawatt Strom täglich. Unterschiedliche Netzbetreiber sorgen dafür, dass diese Grundversorgung mit Strom zu jeder Tageszeit, konstant, gewährleistet ist. Damit sie diese Grundlast Forderung erfüllen können, benötigen Netzbetreiber verlässliche Stromlieferanten. In den vergangenen Jahren waren es die Kraftwerke, die aus fossilen Rohstoffe wie Kohle, ÖL, Gas und aus Kernkraft Strom erzeugten. Nur diese waren in der Lage, diese Grundlast an Energie verlässlich auf zu bringen. Die bisherigen Erfahrungen mit der Erneuerbaren Energie (EE) zeigt: Nur Sonne und Wind alleine können eine flächendeckende Versorgung mit Energie nicht erreichen. Aus Sicht von Experten, ist Energie aus Biomasse ein weiterer verlässlicher Stromlieferant. Umsichtige Verbraucher fragen sich: Gehört auch die Geothermie in diese wichtige Kategorie?

Klimaschutzbranche erwirtschaftet 2011 einen Umsatz von 45,5 Milliarden Euro

Das Interesse der Bundesbürger an ihrer Umwelt schlug sich 2011, nach Informationen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden, positiv auf den Handel nieder. Der Gesamtumsatz von Umweltschutzgütern beträgt insgesamt 66,9 Milliarden Euro. Es der Klimaschutz, der mit 68 Prozent des Umsatzes den höchsten Anteil am Gesamtumsatz der Umweltschutzgüter hat. Im Jahr 2011 erwirtschaftete der Handel mit Waren und Dienstleistungen für den Klimaschutz, einen Umsatz von 45,5 Milliarden. Mit diesem Ergebnis überrunden sie lässig die Umsätze der Pharmaindustrie, die für die Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse im gleichen Zeitraum 39,8 Milliarden Euro erwirtschaftete.

Pflanzenöl-Transformator liefert Hochspannung

Hochspannungsleitungen ermöglichen einen schnellen und kostengünstigen Transport von Strom über lange Strecken . Dort, wo die Wechselspannung von Strom verändert werden muss, werden Transformatoren benötigt. Sie regeln zum Beispiel die Stromspannung der Hochspannungsleitungen. Mit einer Umwandlung ist dann eine Nieder-oder Kleinspannung oder eine Zwischenspeicherung möglich. Erst durch diese Umwandlung kann der Strom für Elektromotoren, Maschinen, Haushaltsgeräte oder Spielzeug eingesetzt werden.. Transformatoren werden meist mit Mineral-oder Silikonöl gekühlt. Der Simens AG ist es gelungen, den weltweit größten Großtransformator, der mit Pflanzenöl gekühlt wird, zu entwickeln.