Aktuelles

avinera und erneuerbare Energien

Vergütung nach festen Einspeisetarifen für Solarenergie und Windstrom gefordert

Nach der neuen Regierungsbildung stellen, sich, bezüglich der Energiewende für die Bundeskanzlerin Angela Merkel(CDU) und Energieminister Sigmar Gabriel (SPD) die ersten Herausforderungen. Von ihnen wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gefordert die Angriff der EU-Kommission aus Brüssel gegen Energiewende ab zu wehren und das EEG-Beihilfeverfahren zu verbessern. Die EU-Kommission plant neue, einschränkende Vorgaben zur Förderung der Erneuerbaren Energie, die zusätzlich zum Beihilfeverfahren gelten sollen.

Warum im Wald Lachgas entsteht und Ökostrom produziert wird

Der Wald ist in vielen Regionen Deutschlands ein Naherholungsgebiet, aber auch ein Lieferant von Rohstoffen, die neben der herkömmlichen Verwendung, auch zu Ökostrom verarbeitet werden können. Die Ergebnisse des European Nitrogen Assessment (ENA) Gutachtens, die zu Beginn der Klimakonferenz in Schottland bekannt gegeben wurden, dürften Naturliebhabern, die den Wald als reinen Quell einer intensiven Erholung durch Waldspaziergänge sehen, nachdenklich machen. Denn „reaktiver Stickstoff“ verursacht, nach den Forschungsergebnissen des Weltklimarates Intergovernmental Panel on Climate, IPCC, in den Wäldern im gesamten europäischen Raum eine doppelt so hohe klimaschädliche Lachgasemission (N2O), als bisher angenommen. Wie sich das auf Menschen auswirkt, wurde nicht bekannt gegeben. Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher, AGR, eröffnet, dass mit Holz beheizte Kraftwerke nur bei einer effizienten Nutzung eine Alternative zur Atomkraft sei. Was beinhaltet die ENA-Studie?

Zwangsumlage für die neuen -Smart Meter- Stromzähler kommt

Auf die Stromkunden kommt, laut Bundesverband Verbraucherzentrale, durch die neuen Pläne von CDU/CSU und SPD zur Offshore-Windenergie, neue Kosten zu. Es wird von einem jährlichen Betrag von bis zu 4,5 Milliarden Euro, bis zum Jahr 2020 gesprochen.
Um die Stromkosten besser“im Griff“ zu haben, haben sich in den Koalitionsverhandlungen, laut Informationen des „Spiegel“, CDU/CSU und SPD auf den Einbau von “Smart Metern” geeinigt. Stromverbraucher müssen in der Folge im Jahr 2014 mit dem Einbau „intelligenter“ Stromzähler rechnen. Da erwartet wird dass sich die Strompreise rasch erhöhen, soll der Einbau der neuen Stromzähler beschleunigt werden. Für die Verbreitung der modernen Stromzähler soll eine Zwangsumlage erhoben werden. Laut Wirtschaftsministeriums sollen, um die Kosten zu decken, bis zum Jahr 2022, etwa 10 Milliarden Euro aufgebracht werden. Verbraucherschützer kritisieren die Pläne stark. In einer Stellungnahme der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, wird kein Vorteil für die Betroffenen gesehen.

Ein Solarhelm mit organischen Solarzellen liefert Strom

Wer auch beim Wintersport ständig erreichbar sein will, Musik, vielleicht sogar in Stereoqualität, mit einem speziellen Headset, hören möchte, hat meist Probleme mit einer stetig verfügbaren, kostengünstigen Energieversorgung. Viele dieser Wintersportler können jetzt aufatmen. Sie brauchen zukünftig keine Steckdose mehr, um den Akku ihrer Mobilgeräte aufzuladen. Das Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration, IZM, hat, in Zusammenarbeit mit der TU Berlin und dem Unternehmen TEXSYS, einen Skihelm entwickelt. Dieser wandelt Sonnenenergie in Strom um. Voraussichtlich wird der Helm, der 2012 erstmalige in einer Kleinserie auf den Markt kam, rund gerechnet 300 Euro kosten. Die Solarmodule sind einzeln, je nach Spezialanfertigung, zu etwa 100 Euro erhältlich.

115 Millionen Euro im Jahr -Bilanz der alternativer Stromerzeugung in Nordhessen

Wenn bisher in den Medien von der alternativen Stromerzeugung die Rede war, konnten Interessierte wenig über die regionale Wertschöpfung dieses Wirtschaftszweiges erfahren. Eine Studie der Universität Kassel, unter der Führung von Professor Dr. Reinhold Kosfeld, Leiter des Fachgebiets Statistik, schaffte hier Abhilfe. Für die Untersuchungen wurden fünf Modellregionen, der Landkreis Dithmarschen, die Planungsregion Lausitz-Spreewald, der Landkreis Rhein-Sieg, der Planungsverband Westmittelfranken und der Regierungsbezirk Kassel ausgewählt.

Solarzellen können in der Zukunft live betrachtet werden

Clevere Hausbesitzer holen sich Sonnenenergie mittels Solarkollektoren ins Haus. Sie wollen damit die Kosten für Energie und Wärme ihres Hauses günstig decken ohne die Atemluft mit CO2-Emissionen zu belasten. Zusätzlich versprechen sie sich von der Nutzung der Solarenergie ein Stück Unabhängigkeit von der ungünstigen Preisentwicklung der fossiler Energieträger.
Organische Solarzellen, besonders solche die auf der Basis von Polymeren basieren, sind kostengünstiger als solche aus Silizium. Sie können auf große Fläche installiert werden und passen sich, wegen ihrer Biegsamkeit, auch problematischen Flächen, wie zum Beispiel Skihelmen, an. Diese Solarzellen haben, im Vergleich mit anderen gleichwertigen, eine höhere Wirkungskraft. Diese Solarzellensind für die Energieversorgung aus Erneuerbarer Energie (EE) besonders wertvoll.

Neue Aspekte des Klimawandels bestimmen die Zukunft

Klimawandel ist für viele Menschen ein Reizwort und wird oft mit Naturkatastrophen und Steuererhöhungen gleichgesetzt. Kritiker bezweifeln, dass erhöhte Aufkommen von Erdbeben, Dürre, Überschwemmungen, Taifunen oder Tsunami etwas mit dem weltweit durchschnittlich gestiegenen Temperaturen zu tun haben. Es sind die Wissenschaftler die vehement Daten sammeln, diese auswerten und dann dazu anregen, gemeinsam, eine neue Denkrichtung und neue Ziele anstreben.
In der Bevölkerung löst die Nachricht von einer Substanz, die eine höhere schädliche Wirkung als CO2 haben soll, Schrecken aus.

So soll die Erneuerbare Energie am Markt- und im System integriert werden

Die Bundesregierung erläutert im Koalitionsvertrag des Jahres 2013, dass das Erneuerbare Energie Gesetz ( EEG) ein Instrument zur Markteinführung der Erneuerbaren Energie (EE) ist. Mit seiner Hilfe soll die EE, zukünftig, ohne eine spezielle Förderung, am Markt bestehen. Damit alle bisher bekannten Vorteile der EE genutzt werden können, sei es wichtig, so die Bundesregierung, die EE am Strommarkt zu integrieren. Es wird erwartet, dass sich durch die im EEG verankerten Gesetze, der Anreiz zur Direktvermarktung steigert. Diese wird für Neuanlagen ab fünf Megawatt, auf Basis gleitender Marktprämie, zur Verpflichtung. Ab 2017 soll dies für alle Anlagengrößen verbindlich werden. Laut Koalitionsvertrag soll die Einführung so gestaltet werden, dass die bestehende Vielfalt der Angebote und Akteure erhalten bleibt. Eine Auswahl der einzelnen Maßnahmen:

Wie stellt sich die neue Bundesregierung zum Fracking?

Es ist bekannt, dass in vielen Ländern, auch in Deutschland, unterirdisch große Vorräte an Gas und Öl lagern. Diese sind in Gesteinsschichten gebunden. Da die Ressourcen von Kohle und Öl geschont werden sollen, wird die Methode des Hydraulic Fractioning, kurz Fracking genannt, als Alternative, zur Gewinnung von Kohle in Bergwerken, gesehen. Damit zum Beispiel Gas gefördert werden kann, wird ein Gemisch aus Wasser,Sand und chemische Zusätze, unter hohem Druck, in das Gestein gepresst. Es wird dadurch gesprengt und der beigemischte Sand sorgt dafür, dass die entstandenen Risse im Gestein offen bleibt So ist gewährleistet, dass das Gas entweichen kann. Naturschützer auf der ganzen Welt geben zu bedenken, dass beim Fracking riesige Mengen an Wasser verbraucht werden. Durch die beigefügten Chemikalien, die die Anlage vor Korrosion und Bakterienbefall schützen sollen, wird gleichzeitig das Grundwasser gravierend verunreinigt. Umweltbewusste schauen gespannt auf den Koalitionsvertrag, der Aussagen darüber macht, ob das Fracking in der deutschen Bundesregierung Zustimmung findet. Befürwortern des Fracking entgegnen:

Auf dem Wunschzettel: Eine Reform des EEG

Im Erneuerbare Energie-Gesetz (EEG) sind die Rahmenbedingung der Energiepolitik festgelegt. In der Vergangenheit wurde ersichtlich, dass diese sich überholt haben.. Die Koalition der neuen Bundesregierung schreibt im Koalitionsvertrag, der am 27.November 2013, von der CDU/CSU und der SPD unterschrieben wurde, eine grundlegende Reform des Erneuerbare Energie-Gesetzes (EEG) vor. Bis Ostern 2014 sollen konkrete Reformvorschläge vorgelegt und bis zum Sommer verabschiedet werden. Wie soll eine Reform des Erneuerbare Energie-Gesetzes aussehen?